23. Oktober 2020
Sporthalle Gmunden
Einlass: 18:00 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr

Und ewig ruft der Berg……. Ambros, Eberhartinger & Co. machen es noch einmal !

Der Watzmann 2020

Die ultimativ letztmalige Rückkehr in der Originalbesetzung mit Wolfgang Ambros, Klaus Eberhartinger, Joesi Prokopetz und Christoph Fälbl im Herbst 2020 auf die Bühnen dieser Welt.

Es wäre ihm eh völlig wurscht, dem Bauern seinem Buam, wenn er wüsste, dass am Watzmann seit seiner Erstdurchsteigung 1881 bereits mehr als 100 Menschen nicht mehr lebend vom Berg zurückgekommen sind. Der Watzmann hat damit mehr Tote auf seinen Buckeln als die Eiger-Nordwand. Aber wie gesagt, dem Bauern seinem Buam, den ziagts trotzdem immer wieder auffi… und Tausende werden ihn erneut dabei begleiten!

46 Jahre ist es nun her, da schallte es zum ersten Mal aus Rillen gepresst in schwarzes Vinyl: ‚Vül hat’s schon pockt, am Berg aufi g’lockt, g’folgt sans ihm tapfer, oba da Berg, der wüll sei Opfer…‘ Zwei Jahre zuvor waren es noch kurze 8 Minuten, die das Ganze dauerte, als Lesung seine Premiere fand und von einem abendfüllenden Rustikal noch keine Rede war. Die Initialzündung des Watzmann wurde von seinen Vätern gerne als „Schnapsidee“ bezeichnet. Nun gut, da man keinesfalls unter Alkoholeinfluss auf Berge klettern sollte, auch der Berg seine Zeit brauchte bis er sich auf seine 2.712 Meter auftürmen konnte, so wuchs die Geschichte des Buam, der dem Lockruf des Watzmanns erliegt, über Jahrzehnte Stück für Stück vor sich hin.

So lange, bis der Bauer, sein Bua, die Gailtalerin, die Knechte und überhaupt alle, die im Schatten des Berges mit ihrem Schicksal haderten, a Einsicht hatten. ‚Jetzt is a scho gnua, mit dem Sterben‘, sagte man sich und so fiel im Jahr 2016 der Bua zum letzten Mal vom Berg… und direkt in den Schlussvorhang.

1976 bis 2016 – das Kultstück verabschiedete sich nach 40 Jahren in die Musikgeschichte.

Aber wie das halt so ist, mit allem was sich bereits so verselbständigt hat, dass es sich nicht mehr einfangen und endgültig garagieren lässt, zu den Klassikern zählt und längst bei Publikum als immer und ewig aufführbar gilt, so dauerte der Aufenthalt im Ausgedinge nur vier Jahre.

Und da der Kampf gegen den Berg ja auch noch lange nicht gewonnen ist, selbst die Gailtalerin in etwas vorgerücktem Alter nichts an ihrer Verführungskraft verloren hat, der Bua sowieso als unbelehrbar gilt und seinem Vater die Sorgen offenbar nie nehmen wird, geht das Rustikal im Herbst 2020 nun wieder, und definitiv zum letzten Mal in der Originalbesetzung auf die Bühne.

Darauf einen kräftigen und ehrlichen Juchezer!

Ein ‚niemals wieder‘ wurde ja damals nie so dezidiert ausgesprochen und selbst wenn, wäre das auch egal, denn an Rücktritte von Rücktritten im Showgeschäft ist das Publikum ohnehin gewöhnt und so darf man sich einfach nur sehr darauf freuen, dass der Watzmann noch einmal in seiner Originalbesetzung in Österreich und Deutschland wieder so erlebbar sein wird, wie man das Werk kennt und liebt. Wolfgang Ambros und der No. 1 vom Wienerwald, Klaus Eberhartinger, die EAV-Legende als Gailtalerin, Joesi Prokopetz als Knecht und Vater und Christoph Fälbl in einer Doppelrolle als Bua und Knecht werden in der spektakulären Original-Inszenierung die zahllosen Fans begeistern.